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Yohimbinum

Rinde des Yohimbe-Baumes, Pausinystalia yohimbe, Familie der Rubiaceae

Yohimbinum kommt in der Rinde des Yohimbe-Baumes und in einigen Schlangenwurzeln, z.B. der Rauwolfia, vor und gehört zu der Gruppe der Indolalkaloide. Yohimbine-Bäume kommen in Westafrika vor, vor allem im Kongo und in Kamerun; sie sind immergrün und werden bis zu 30 Meter hoch.
Yohimbinum gibt es noch als lose Teedroge in Apotheken; Extrakte, die früher Hauptbestandteil von Aphrodisiaka („Sexanorma“) waren, wurden von der Kommssion E (Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel) vom Markt genommen, da das Verhältnis von Nutzen und Nebenwirkung negativ war.

Toxikologie
Die Vergiftungssymptomatik bei Überdosierung reicht von Hitzegefühlen, Unruhe, Angst, Reizbarkeit bis zu Halluzinationen und Verwirrtheit; es wird auch von flashbacks nach post-
traumatischem Belastungssyndrom berichtet.

Yohimbinum ist ein sykotisches Arzneimittel

Leitsymptome:
● Hitzegefühle
● Nervosität
● Erektionsstörungen

Allgemeinsymptome
● Erregungszustände mit Zittern und „fliegender Hitze“
● Reichlicher metallisch schmeckender Speichelfluss
● Übelkeit und Aufstoßen, fehlender Appetit
● Akute und chronische Entzündungen der Bauchorgane
● Hämorrhagie im Darm und Blutung aus dem Anus
● Harnröhrenentzündung
● Versagende Ejakulation und Erektion
● Starke und anhaltende Erektionen
● Blutandrang in den männlichen und weiblichen Genitalien
● Versiegen der Muttermilch, kann die Milchbildung stimulieren
● Schlaflos durch Gedankenandrang
● Schweiß bei geringer Anstrengung
● Neurologische Beschwerden des Zentralnervensystems

Modalitäten
> nach Schlaf
< sexuelle Erregung
< beim Stuhlgang

Thea chinensis

Thea chinensis

Camellia sinensis, Thea sinensis, Tee

Allgemeines

Camellia sinensis, Tee, gehört zur Familie der Theaceae, die aus ca 29 Gattungen und über 1000 Arten von Sträuchern und Bäumen in Asien und Amerika besteht, und ist ein immergrüner Baum mit einer Höhe von 15 – 18m.. Allerdings wird er heute zur leichteren Ernte auf 1m bis 1,5m zurechtgeschnitten. Er wächst am besten in sauren Böden mit hohem Niederschlag, in tropischen Gebieten wird die Qualität durch höhere Lagen (bis 2000m) verbessert. Geerntet werden die Spitzen der Blätter.

Der Tee, den wir trinken, stammt hauptsächlich aus Indien und China. Zuerst wurde er dort nur für medizinische Zwecke verwandt, bald aber auch für den Genuß. Bereits ab dem 7.Jh n. Chr. setzte ein reger Handel in den Westen ein und heutzutage ist Tee weltweit das zweitbeliebteste Getränk nach Wasser. Der Inhaltstoff Thein wirkt ähnlich stimulierend wie das Coffein des Kaffees , nur ist er weniger stark. Dem grünen Tee, der im Unterschied zum schwarzen Tee nicht fermentiert ist, werden viele gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben.

Charakteristika

Thea ist indiziert bei starken gewalttätigen Impulsen, dem Drang, Familienangehörige, geliebte Menschen oder sich selbst zu töten. Er kann Angst haben, sein eigenes Kind zu töten.

Gesteigertes oder mangelndes Selbstvertrauen

Geschwätzig, geistreich, spricht in Reimen oder auch Abneigung gegen Denken und Unterhaltung

Übererregung des Nervensystems, Schlaflosigkeit durch nervöse Erregung, Alpträume

Kopfschmerzen, pulsierende Karotiden, Herzschlag wird im Scheitel gespürt

Frostigkeit, Kälte wie in den Knochen

Herzklopfen nachts, kann nicht auf der linken Seite liegen

Trockenheit von Mund, Schleimhäuten, Haut

schlaffes Gefühl im Magen, Schwäche in der Magengrube

Schwitzen nach Teetrinken,

Verlangen Alkohol, Tee, Saures, Scharfes, Süßes

Modalitäten

agg durch Kälte, nachts, Alkohol und Tee

amel durch äußere Wärme, Hitze und heiße Bäder, durch Wein