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Radium metallicum

Radium ist ein blauweiß glänzendes, relativ weiches und radioaktives chemisches Element und gehört zu den Erdalkalimetallen,der 2. Hauptgruppe des Periodensystems. Dieses 6. Element der Gruppe ist ein Zwischenprodukt natürlicher Zerfallsreihen. Es entsteht durch den Atomzerfall von Uran und Thorium und hat eine Halbwertszeit von 1600 Jahren ( RA 226 ).

Radium kommt natürlicherweise in kleinen Konzentrationen im Gestein und in Böden vor und verbindet sich stark mit diesen Materialien. Aus diesem Grund sind wir immer geringfügig mit Radium und dessen radioaktiver Strahlung belastet. Der Abbau von Uran hat oft hohe Radiumkonzentrationen in Gewässern in der Nähe dieser Minen zur Folge. Durch die Verbrennung von Kohle und anderen Brennstoffen hat die Radiumkonzentration stark zugenommen. Wenn Trinkwasser aus Tiefbrunnen gewonnen wird, die sich in der Nähe von Mülldeponien befinden, kann es mit Radium belastet sein. Zur Zeit gilt es noch nicht als bewiesen, dass die Belastung mit den natürlich vorkommenden Radiumkonzentrationen Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen hat. Eine höhere Konzentration kann jedoch zu Zahnbruch, Anämie, grauem Star oder Krebs führen. Grund dafür ist die Gammastrahlung, die sich über weite Strecken verbreiten kann.

Charakteristika

Radium erkennt und sieht keine gefährlichen Situationen. Auch wenn ihnen schon mehrmals etwas passiert ist, schützt sie diese Tatsache nicht vor weiteren Unfällen. Sie erkennen keine Gefahr, da ihnen die Fähigkeit fehlt, diese zu spüren. Radium ist stur und eigensinnig und lässt sich durch nichts beeinflussen oder stoppen. Kinder können nicht gebändigt oder erzogen werden. Sie machen das, was sie wollen, und lassen sich durch nichts davon abhalten. Häufig haben diese Kinder eine schwierige Kindheit erlebt und zeigen sich unversöhnlich bezüglich der Verletzungen durch die Eltern.

Radium fürchtet sich vor Atomkrieg und Zerstörung und träumt auch davon.

Es fühlt sich zerbrechlich und träumt von Knochensplittern.

Furcht vor Gespenstern und Geistern

Verlangen nach Gesellschaft

mürrisch, reizbar, ruhelos, traurig

körperliche Wunden heilen schlecht

brennende Schmerzen, Folgen von Verbrennung und Bestrahlung

Hautausschläge; juckende, trockene Haut

Träume von zukünftigen Ereignissen ( hellsichtig) und Blut

schlechte Blutgerinnung

Leeregefühl im Magen und bösartige Geschwüre im Pylorus

Rheumatismus, schmerzender Gelenke und Muskeln, Unbeweglichkeit, Steifheit

Diabetes mellitus

Epitheliom

Leukozyten vermindert

Urin eiweißhaltig

Verlangen nach geräuchertem Fleisch und Schweinespeck

Abneigung gegen Süßigkeiten

Modalitäten

Amel: durch Bewegung und Druck, Juckreiz durch heißes Wasser

Agg: nachts

Millefolium

Achillea millefolium, Schafgarbe

Allgemeines

Achillea erinnert mit seinem Namen an den griechischen Helden Achilles, der das Kraut bereits zur Wundbehandlung eingesetzt haben soll. Der Name „millefolium“ (= tausend Blätter) weist auf die unzähligen fein verzweigten Blätter hin. Die Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütler, einer Familie, der viele Pflanzen mit heilender Wirkung bei Wunden und Verletzungen angehören. Das altdeutsche Wort Garbe bedeutet „die Heilende“.Sie wächst überall in Europa, bevorzugt an trockenen sonnigen Standorten, wird 20 – 100 cm hoch und bildet im Sommer eine Art Dolde mit sehr vielen kleinen weißen oder rosafarbenen Blüten. In der Phytotherapie wird Schafgarbe als Tee, frisch gepresster Saft und Tinktur angewendet, sie hat viele Heilwirkungen:  verdauungsfördernd, krampflösend, entzündungshemmend, blutstillend und hilfreich bei allen Frauenleiden.

 

Charakteristika

Hellrote Blutungen aus Wunden und Schleimhäuten, aus fast allen Körperöffnungen (Nase, Lunge, Magen, Darm, Blase, Niere, Uterus)

Stark blutende Wunden (wenn Arnika versagt)

Blutungen nach Entbindung, Abort oder Fehlgeburt

Dumpf, benommen im Kopf, weiß nicht, was er gerade tut oder tun möchte

Heftige Kopfschmerzen, Blutandrang zum Kopf, Schwindel

Nasenbluten, verstopfte Nase

Unterdrückte Mens verursacht Krämpfe, Konvulsionen nach der Entbindung, starker Schweiß nach der Entbindung, rissige Brustwarzen bei stillenden Müttern

Stauung, Schmerzen in Krampfadern

Verlangen nach Senf

Modalitäten

Besser: Wein, tagsüber

Schlechter: Kaffee, Suppe, Wein, abends und nachts