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Sabadilla officinalis

Mexikanisches Läusekraut

Familie Liliaceae

Sabadilla officinalis ist eine krautige Pflanze mit einem zwiebelähnlichen Wurzelstock, grasartigen schmalen Blättern mit gelblichen Blüten in einem Schaft, die in einer Traube stehen.

Die Pflanze ist in Mexico und Venezuela beheimatet. Die Samen und der Wurzelstock sind giftig und enthalten, wie auch der Weiße Gerber (Veratrum album), die Alkaloide Veratrin und Sabadillin. Die Samen sind alte bekannte Heilmittel. Sie schmecken brennend scharf und bitter und sind drastisch pulgierend. Der Sabadillessig gilt als alternatives Bekämpfungsmittel gegen Kopfläuse. In der Tierheilkunde wird das Pulver der Samen gegen Ungeziefer verwendet.

Die giftigen Stoffe wirken hauptsächlich auf das Nervensystem.

In der Hömöopathie wir Sabadilla officinalis indiziert bei:

Allgemein:

Heuschnupfen

Influenza

Gastroenteritis

Wurmbefall

Juckreiz

Konvulsionen

Psychische Symptome:

Gereiztheit, Hypochondrie, Melancholie

Hysterie nach Schreck

Gefühl wie in einem Rausch

Wahnidee: er ist tödlich krank

Als ob die Teile schrumpfen würden

Angst gefolgt von Übelkeit

Falsche Vorstellung von sich selbst „als ob er der letzte Dreck wäre“

Körperliche Symptome:

Periodizität zu gleicher Zeit und an jedem 4.Tag

Schwindel “als ob sich alles drehte“

Abgeschlagen

Fieberfrost von unten nach oben

Stechende Kopfschmerzen in der Schläfe < kalt waschen, viel denken und zu starke Konzentration

Jucken der Kopfhaut vom Warmwerden (Würmer)

Rote Augenlider und blaue Ringe um die Augen

Krampfhaftes Niesen, Schnupfen, Gähnen

Fliessschnupfen, reichlich wässrig

Verstopfte Nase

Mühsames Atmen mit Schnarchen

Jucken der Nase

Empfindlichkeit gegen Gerüche

Brennender Tränenfluss < im Freiem und ins Licht zu schauen

Heißes, rotes, geschwollenes Gesicht

Heiße, trockene Lippen

Schmerzen beim Öffnen des Mundes

Zunge dick gelb belegt und schmerzhaft, wie verbrannt

Halsschmerzen von links nach rechts < kaltes > warmes essen und trinken

Schmerzhaftes Leerschlucken

Zäher Schleim im Hals, muss räuspern und schlucken, Zusammenschnürungsgefühl

Tonsillitis

Husten trocken, kratzend mit Rauheit im Hals

Auswurf zäher, gelber, blutiger Schleim mit widerlich süßlichem Geschmack

Stechende Brustschmerzen mit seitlichen Stichen

Rote Flecken auf der Brust

Pleuritis

Übelkeit, Erbrechen, Ekel von Speisen

Kein Durst

Kaltes leeres Gefühl im Magen

Aufgetriebener Bauch, Blähungen, Durchfall, Jucken im Anus, Brennen in Rektum

Rote Streifen und Flecken auf Armen und Händen

Rheumatische Hüftschmerzen

Brennen der Tibia

Geschwollene Füße und kraftlose Beine

Brennende Bläschen auf der Haut

Modalitäten:

< Kälte, und kalte Getränke

> warmes essen, warme Getränke, sich einhüllen

 

Aralia racemosa

Amerikanische Narde

Familie der Efeugewächse, Araliaceae

Die bis zum 150 cm hoch gewachsene amerikanische Narde ist auf den waldigen Bergen Nordamerikas beheimatet. Die Pflanze wächst am felsigen und nährstoffreichem Flussufer, sie hat einen dicken knolligen Wurzelstock, der ähnlich wohlriechend wie Ginseng ist und schmeckt schleimig balsamisch. Die großen Blätter ähneln denen der Engelwurz (Angelica archangelica). Die Frucht ist traubenähnlich.

Schon seit sehr langer Zeit wurde die Pflanze als Mittel gegen Erkrankung der Lunge, sowie Leukorrhoe und Frauenleiden verwendet.

Als Phytotherapeutika wird der im Oktober geernteter frische Wurzelstock verwendet, der Araliasaponin und Ätherische Öle enthält. Er gilt als Diaphoretikum (schweißtreibendes Mittel), Stomachikum (Magenmittel), Antirheumatikum, Wundheilmittel und Hustenmittel.

In der Homöopathie ist Aralia racemosa indiziert bei:

Allgemein

Heuschnupfen

Husten

Asthma

Leukorrhoe

Diarrhoe

Causa

Unterdrückte Absonderungen

ausschweifende Lebensweise

Psychische Symptome:

Angst vor Lungenkrankheit

Mürrisch, reizbar

Ungeduldig

Körperliche Symptome:

Niesanfälle, < Luftzug

Ätzende, wässrige, salzige, heiße Absonderung aus der Nase

Kitzelnder Husten, Hustenanfälle < nach kurzem Schlaf, 23 Uhr,

< hinlegen, Rückenlage, > Kopf hoch gelagert

Erstickungsgefühl

Die Atmung wird angehalten, oberflächlich, keuchend und pfeiffend

Nachtschweiße

Trockene Lippen

Aphten am Gaumen

Harnsperre

Unterdrückte Menstruation oder Wochenfluss

Leukorrhoe

Schmerz im Rektum , erstreckt sich nach oben

Modalitäten

< Luftzug, nachts 23 Uhr, 2-6 Uhr, liegen, im Rückenlage

> Kopf hoch lagern, in der Sonne gehen, Wärme, Absonderungen

 

Wyethia helenoides

Alarcornia helenoides

Familie Aste

Alarcornia helenoides

Familie Asteraceae/Compositae

Die Blüten der Pflanze sind gelb und ähneln der Sonnenblume. Das Medikament wird aus der frischen Wurzel der Pflanze hergestellt und wirkt vergleichsweise wie Arum dracontium (Drachenwurzel), Sanguinaria (Kanadische Blutwurzel) und Lachesis (Buschmeisterschlange).

In der Homöopathie wird Wyethia helonoides indiziert bei:

Allgemein:

Halsentzündung

Heuschnupfen

Hämorrhoiden

Gereizter Hals von Sängern und Rednern

Psychische Symptome:

Nervös, gereizt, niedergeschlagen

Depressive Stimmung, geistige Arbeit ist unmöglich

Fühlt sich „wie verlassen“

Abneigung gegen Gesellschaft

Körperliche Symptome:

Stirnkopfschmerz mit Blutandrang

Schwindel

Fließschnupfen

Verstopfte Nase

< Blumenduft, besonders Rosen

Stinknase (Ozaena): schwarze bis gelb-grüne Borken

Jucken der Gaumen, Retronasal

Der Hals fühlt sich geschwollen an

Halsschmerz wie verbrannt

Verlangen den Speichel zu schlucken

Kratzen und kitzeln im Hals

Pharingitis, Drüsenschwellung,

Influenza

Trockener Reizhusten, nervöses Hüsteln

Brennen in den Bronchien

Asthma

Stinkt: selber nimmt man den Geruch nicht war (soziale Probleme)

Schmerzen im ganzen Körper

Schweißausbrüche wellenartig, nachts

Wie ein Gewicht im Magen, Aufstoßen von Luft

Schmerz unter den rechten Rippen

Dünner dunkler Stuhl

Verstopfung, Hämorrhoiden

Rückenschmerzen, die bis zu Ende der Wirbelsäule ausstrahlen.

Nachtschweiß

Durst auf eiskaltes Wasser, trotz dass er friert

Modalitäten:

< 11 Uhr Frost bei Fieber, nach Essen, Nachmittag, nach Bewegung, nach körperlicher Beschäftigung, nach Schwitzen

 

Arundo mauritanica

Wasserrohr

Familie der Gramineae (Gräser)

Die Pflanze ist ein schilfrohrartiges, italienisches Gras. Das homöopathische Mittel wird aus der Tinktur der Wurzelsprossen hergestellt.

In der Homöopathie ist Arundo mauritanica indiziert bei:

Allgemein:

Katarrhalische Zustände

Heuschnupfen

Säuglingsdiarrhö

Psychische Symptome:

Dumpfer Verstand

Heiterkeit

Laszivität

Verstärktes sexuelles Verlangen

Körperliche Symptome:

Kopfschmerzen im Hinterkopf und an der Seite

Haarausfall und Kopfjucken

Ohrenschmerzen, eitrige Absonderung aus den Ohren

Brennen und Jucken des Gehörganges, des Gaumens und der Nasenlöcher

Im Hals, als ob ein Ball aufsteigen würde

Schnupfen mit Geruchsverlust

Zahnfleischblutung

Rissige Zunge

Speichelfluss

Husten mit bläulichem Auswurf, Atemnot,

Kälte in dem Magen, verlangen nach Saurem

Blähungen, gurgeln und kollern im Bauch: als ob etwas lebendiges drin sein würde

Verstopfung

Übelriechende grüne Säuglingsdiarrhö

Brennen der Harnwege

Rotes Sediment im Urin

Starkes sexuelles Verlangen beider Geschlechter

Enge in der Brust, wie verkrampft

Milchproduktion von nicht schwangeren Frauen

Milchmangel

Brennen der Extremitäten

Übelriechender Fußschweiß

Knochenschmerzen

Modalitäten:

< nachts, Berührung, links, in Ruhe, Wärme

> in Freien, Bewegung, Druck

 

Arum triphyllum

Aronstab, Zehrwurzel

Familie der Araceaen

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Allium cepa


Rote Zwiebel, Küchenzwiebel

Familie Liliengewächse

Allium cepa ist eine ausdauernde Pflanze, die wiederholt alljährlich blüht und Kälte und trockene Jahreszeiten mit Hilfe ihres Speichelorgans der „Zwiebel“ überdauern kann.

Ihre Abstammung ist ungeklärt, weil von ihr keine natürlichen wild wachsenden Vorfahren bekannt sind.

Die Küchenzwiebel existiert, von gelegentlicher Verwilderung abgesehen, nur noch als reine Kulturpflanze. Sie bildet eine einfache Zwiebel, deren breite röhrenförmige Blätter genießbar sind. An der Pflanzenspitze bilden sich in zwei Jahren große Blütenstände mit vielen grünlichweißen Blüten, die kugelförmig angeordnet sind.

Im Gegensatz zum Knoblauch werden in dem Blütenstand keine Brutzwiebeln gebildet. Ausnahme ist die Etagenzwiebel (Allium cepa va. Proliferum), die anstatt Blüten auf ihren Blütenstängel Brutzwiebel, die ihrerseits austreiben und wieder Brutzwiebel treiben, trägt. Dadurch wächst sie in mehreren Etagen heran. So sie sind sehr winterhart, klein, aber auch essbar.

Die wichtigsten Inhaltstoffe von Allium cepa sind die Aminosäure Isoallin und das Enzym Allinase. Bei der Zubereitung wird Isoallin durch Allinase gespaltet und das die Schleimhaut reizende Propathial-S Oxid freigesetzt. Durch Verdampfung und Spritzen dieses Stoffes tränen unsere Augen und läuft die Nase.

Weitere Bestandteil der Zwiebel ist Rhamnose – ein Zucker – der im Dünndarm nicALLIUM CEPA

ht resorbiert wird und der für die natürliche Dickdarmflora zu Verfügung steht. Durch diesen Stoff kommt es öfters zu verstärkter Gasbildung (Flatulenz).

Fast alles andere der Zwiebel ist entweder giftig oder ungenießbar.

In der Homöopathie ist Allium cepa indiziert bei:

Allgemein:

Erkältung mit viel Schnupfen und Tränen

Grippe

Heuschnupfen

Allergien

Causa:

Nasskaltes Wetter

Nasswerden der Füße

Wasserreiche Nahrungsmittel

Chininmissbrauch

Psychische Symptome:

Verwirrung

Melancholie, Depression

Glaubt wird nicht gesund

menschenfeindlich

Körperliche Symptome:

Reichliche SCHARFE NASENABSONDERUNG < betreten eines warmen Zimmers

Jucken, kitzeln und brennen der Nasenschleimhaut

Morgenschnupfen

Niesen

Nasenpolypen

Kopf- und Gesichtsschmerzen

Heiserkeit

Reizhusten <einatmen frischer Luft

Schleimansammlung in der Brust

Kehlkopfist zugeschnürt, schmerzhaft, der Schmerz strahlt zu Ohren

Brennen in den Augen mit MILDEM TRÄNENFLUSS

Lichtempfindlichkeit

Druck in der Brust, erschwerte Atmung

Heißhunger mit Durst

Durchfälle nach Mitternacht

Blähungen

Lahme schmerzhafte Gelenke

Nageleiterung, sehr schmerzhaft

Jucken und brennen im Rektum

Blasenschwäche und brennen in der Urethra

Schlafen mit offenem Mund(Nase zu)

Modalitäten:

< Abend, in warmen Raum, nass kaltes Wetter, oft im Herbst und in

Im Frühjahr(Blütezeit)

> Freien, frische Luft, kaltes Zimmer, während der Menstruation