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Caladium

Caladium seguinum

 

Bei Caladium seguinum, dem Schweigrohr, handelt es sich um ein Aronstabgewächs. Die aufrechten runden Stängel kommen aus dem dicken Wurzelstock und die dunkelgrünen länglichen Blätter bilden eine Spitze und erinnern an die Form eines Herzens. Sie werden durchzogen von weißen Punkten und können ca. 30 cm lang werden. Die Früchte sind von orangeroter Farbe und haben die Größe einer Erbse. Man findet Caladium seguinum auch in heimischen Gärten. Ursprünglich wächst es aber in Westindien, Mittelamerika und dem nördlichen Südamerika an Seen und Flüssen.

Seguinum heißt übersetzt „schierlingsartig“ und das bedeutet, dass es sich hier um eine giftige Pflanze handelt. Im Handel wird sie häufig als „Diefenbachia seguine Schott“ bezeichnet.

Allgemeines

Pruritus vulvae durch Würmer, in der Schwangerschaft und im Klimakterium

Furcht vor Verletzung ( auch beim rasieren )

Furcht vor ansteckenden Krankheiten

Große Vergesslichkeit ( durch übermäßiges Rauchen )

Geistige Anstrengung verursacht Ohnmacht

Erwacht durch das geringste Geräusch

Schwindelgefühl wie Balancieren

Gefühl wie von einem Wurm im Darm

Kribbelndes Gefühl im Gesicht

Verlangen nach warmen Getränken obwohl diese verschlechtern

Tabakentwöhnung

Sexuelle Störungen des Mannes

Die Störungen können nach Tabakmissbrauch, sexuellen Ausschweifungen, Masturbation oder nach Gonorrhoe auftreten.

Die Patienten werden depressiv und eifersüchtig. Häufig verspürt der Patient zu Beginn ein übermäßig starkes sexuelles Verlangen, dem aber ein massiver Abfall der geschlechtlichen Funktionsfähigkeiten folgt. Das bedeutet, dass der Penis bei Erregung erschlafft und somit während der sexuellen Handlung trotz Zärtlichkeiten weder ein Erguss noch ein Orgasmus möglich ist. Nächtliche Samenergüsse sind möglich im Halbschlaf bei vollkommen schlaffem Penis. Der Patient hat sexuelle Gedanken ohne Erektionsfähigkeit. Männer mit lüsternen Gedanken, die Frauen auf der Straße mit Blicken ausziehen, einen Samenerguss verspüren aber impotent sind. Die Haut des Skrotums ist dick, die Eichel kann sehr rot sein und die Organe sind schlaff, kalt und schwitzen.

Modalitäten Verschlechterung: Bewegung, Geräusche, Tabak Besserung: kühle Luft, kurzer Schlaf, nach Schwitzen

Agnus castus

Der Mönchspfeffer auch Keuschbaum genannt, da er angeblich den Geschlechtstrieb vermindern soll, gehört zur Familie der Lippenblütler. Der Strauch sieht dem Hanf sehr ähnlich und steht bevorzugt an Bächen und Flüssen auf feuchtem Untergrund. Agnus Castus kann eine Größe von bis zu vier Metern erreichen. Die Zweige sind von hellbrauner Farbe und die Blätter erinnern in ihrer Anordnung an einen Stern mit fünf- bis sieben Zacken. Die kleinen Blüten können lila, rosa, weiß oder blau sein und blühen im Juli und August. Die griechische Göttin Hera – geboren unter einem Keuschbaum – traf sich einmal im Jahr mit ihrem Ehemann Zeus unter einem derartigen Baum. Um ihre Jungfräulichkeit danach zu erneuern, badete sie im Imbrasos. Im Mittelalter wurden in den Klostergärten auch Pflanzen angesetzt, die den Geschlechtstrieb verringern sollten. Deshalb nahmen die Mönche die scharf schmeckenden Samen des Mönchspfeffers zur Würzung ihres Essens und um der weltlichen Liebe besser widerstehen zu können.

Das homöopathische Mittel Agnus Castus fördert die Gelbkörperhormon-Bildung bei Frauen und senkt den Testosteron-Spiegel bei Männern. Diese Wirkung auf sexuelles Verlangen und Spermienproduktion erklärt die seit vielen Jahrhunderten plausible Wirkung als Anaphrodisiakum. Allgemeines Angst und Verzweiflung um die Gesundheit Vorahnung des bevorstehenden Todes Milch schießt nicht ein oder versiegt nach der Entbindung Erweiterte Pupillen Hysterisches Herzklopfen mit Nasenbluten Stuhl ist weich, schmierig, schlüpft zurück Ängstlicher Gesichtsausdruck Verfall des Organismus nach Exzess ( Schlafmangen, Sex, Drogen etc. ) Prämensstruelle Beschwerden Sterilität, Amenorrhoe, Hypermenorrhoe, Leukorrhoe Eingebildete Gerüche ( Hering, Moschus ) Herabhängendes Gefühl der Gedärme Hartnäckiges Jucken aller Körperteile besonders um die Augen herum Sexuelle Störungen des Mannes Trotz starker sexueller Erregung kommt es zur Impotenz, die sich in der Unfähigkeit während des Geschlechtsaktes die Erektion beizubehalten, ausdrückt. Der Penis wird kalt und schlaff und die Hoden sind kalt, hart, schmerzhaft und geschwollen. Vorzeitige Ejakulation sowie Impotenz nach chronischem Harnröhrenausfluß, vorangegangenen excessiven sexuellen Ausschweifungen oder mehrmaliger Infektion mit Genorrhoe sind weitere mögliche Indikationen für Agnus Castus. Es kann zur Pollution beim Stuhlgang und beim Gehen kommen sowie zur Spermatorrhoe. Modalitäten Verschlechterung: Bewegung, Berührung, warme Räume Besserung: in frischer Luft

Nuphar luteum

Gelbe Seerose

Gelbe Teichrose, Familie der Nymphaeaceae (Seerosengewächse)

Die Urtinktur wird aus dem frischen Wurzelstock hergestellt. Die in Europa und Asien heimische Pflanze ist äußerst ausdauernd und gedeiht in stehenden und fließenden Gewässern.

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