Beiträge

Apis Regina

copyright: Jofef Rosner

die Bienenkönigin

soziale Insekten wie Bienen, Ameisen, Wespen oder Termiten haben immer eine Königin, die lange lebt, sie ist sehr fruchtbar und ist das einzige geschlechtsreife Weibchen in einem Stock, Sie gründet das Volk und bringt neue Generationen hervor. Ihre vornehmste Arbeit ist das Legen von Eiern. Die Arbeiterinnen im Stock sind Weibchen, die sich nicht fortpflanzen können, sie bringen der Königin die Nahrung, bringen die Eier zur Eiablage und sorgen für Sauberkeit. Ohne die Arbeiterinnen gäbe es kein Weiterleben für den Bienenstock. Die Königin entwickelt sich in einer speziellen Wabe, die nur für sie da und etwas abseits ist, sie wird häufiger gefüttert und ihr Nahrung ist das berühmte „Gelee Royale“, eine Mischung aus Pollen, Honig und Nektar.

Frisch geschlüpfte Königinnen werden Jungfrauköniginnen genannt, unter Umständen führen sie einen erbitterten Kampf gegen andere geschlüpfte Jungfrauen und auch gegen die Königin, bis sie die einzige ist, die überlebt. Diese führt nun ihr Volk an.

Nach dem Sieg über ihre Rivalinnen begibt sie sich auf den „Hochzeitsflug“, dabei paart sie sich mit bis zu 20 Drohnen (diese existieren einzig zur Paarung, danach sterben sie). Nun ist sie eine begattete Königin und kann Eier produzieren und ablegen, bis zu 2000 Eier an einem Tag.

Die Bienenkönigin unterscheidet sich auch äußerlich von Drohnen und Arbeiterinnen. Sie ist etwas größer, ihre Beine besitzen keine Vorrichtung zum Sammeln von Pollen, sie hat einen speziellen Stachel, der nur gegen andere rivalisierende Königinnen eingesetzt wird.

Die Königinnen sondern ein spezielles Drüsensekret ab, das sogenannte „Dominanzpheromon“, das ihre Vormachstellung garantiert.

Allgemeines

für die Homöopathie ergibt sich schon aus der Phänomenologie der Bienenkönigin ein interessantes Arzneimittelbild. Da ist vor allem die Fruchtbarkeit, die enorme Kapazität an Eiern, die sie legen kann, eine gewisse Promiskuität, sie lässt sich von bis zu 20 verschiedenen Drohnen begatten. Sie hat eine absolute Vormachtstellung, sie ist die Königin, die keine anderen neben sich duldet, dafür hat sie einen Stachel, um die Rivalinnen auszuschalten. Sie lässt sich von ihren Untergebenen, den Arbeiterinnen bedienen und mit feinstem Futter versorgen. Auf der anderen Seite hält sie das Volk zusammen, sie ist eine Matriarchin, eine Matrone, die Mutter von allen, die ihr Volk zusammenhält und für Nachwuchs sorgt. Wie die meisten der Insekten ist sie reizbar, zappelig und nervös, immer in Bewegung, multitasking und empfindlich auf äußere Einflüsse. Das Tierreich steht außerdem für Eifersucht, Aggressivität und Konkurrenzverhalten.

Die unten stehenden Symptome sind größenteils aus der „Synoptische Referenz – Homöopathische Arzneien aus dem Tierreich“ von Frans Vermeulen entnommen. Sonst war nichts zu finden, weder in der Literatur noch im Internet. Die Firma Wala bietet ein Kombipräparat an „Aurum/Apis Regina“, zwei Chefs in einem Mittel mit folgenden Indikationen;

Wirken stimmungsaufhellend und beruhigend

Stärken die Nerven und lindern Erschöpfung

Helfen auch bei Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren

Wirken seelisch bedingten Organstörungen entgegen, die sich z. B. in Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schwindelgefühlen oder Kreuzschmerzen äußern können

Empfehlenswert bei Gedächtnis- und Konzentrationsschwächen

Es besteht eine Affinität zu Rücken und Gliedmaßen, Sinneseindrücke, weibliche Geschlechsorgane und auch zum Magen.

Symptome

Gemüt:

Angst um die Gesundheit

sehr geschäftig und Besserung durch Beschäftigung

Abneigung gegen Dunkelheit

Verlangen nach Ordnung und auch nach Veränderung

Eifersucht, Zorn, Verlangen zu töten

Konzentrationsstörungen, zu hektisch, immer in Eile

Ungeschickt, Abstände werden falsch eingeschätzt

Herrscherin, Wegbereiterin

Gefühl von Gefahr, aufwachen mit Schrecken

Körperliche Symptome

ausgeprägter Geruchsinn, scharfes Seh- und Hörvermögen

die Akkommodation ist beim sehen fehlerhaft, die Augen sind lichtempfindlich

die Zumge schmerzt wie verbrannt, vergrößertes Gefühl

Steifheit morgens, besser durch Bewegung

Hitze und Brennen in Händen und Füßen, Stauungsgefühl und Pulsieren der Hände

feine scharfe wie mit einem Messer stechende Schmerzen

leichtes und etwas schwindeliges Gefühl, die Gegenstände bewegen sich, hinlegen>

Extreme Übelkeit, schnelle Bewegung >

sehr starke und klumpige Menstruation

Schmerzen in den Ovarien, < im rechten

Träume

Angriffe von wilden Tieren, Ermordet werden, Feinde, Grausamkeit, Kidnapper, Menschen und Menschenmengen, Parties

Essen und Trinken

Verlangen: bittere Getränke, bittere Schokolade, Kaffee, kalte Getränke, Saures und Süßes

Modalitäten:

Besser durch: warme Speisen, gehen, beim essen, trockenes Wetter, kaltes Wetter

Schlechter durch: erhitzt werden, Ermüdung

Vespa vulgaris

copyright: Magne Flaten

die gemeine Wespe ist eine Wespenart aus der Gattung der Kurzkopfwespen und ist eine echte Wespe (Vespinae). Sie unterscheiden sich in Königinnen, Arbeiterinnen und Drohnen. Wie bei den Bienen leben die Tiere in symbiotischen Kolonien, die Königinnen sind einzig zum Eierlegen bestimmt, die Arbeiterinnen versorgen sie mit Nahrung. Ihr gesamter Staat (also die Koloniengröße) erreicht etwa 500 bis 5000 Arbeiterinnen. Der Staat ist arbeitsteilig organisiert, die einzelnen Wespen sind – je nachdem ob sie Arbeiterinnen, Drohnen oder Königinnen sind – mit Nestbau, Zellensäuberung, Larvenfütterung, Versorgung der Königin, Brutpflege (Aufgabe der Königin), Begattung (Drohnen) mit Nahrungsbeschaffung beschäftigt.

Im Spätherbst stirbt die alte Königin und ihr Wespenstaat löst sich auf, auch die Arbeiterinnen sterben und nur die begatteten Wespen (die Jungköniginnen) überleben in morschem Holz, auf Rinden und im Moos und gründen nach ihrem Winterschlaf einen neuen Wespenstaat.

Die Wespe gehört zu den sozialen Insekten, sie besitzt eine Taille und ihr Rumpf ist gelb-schwarz gestreift, Arbeiterinnnen messen ca. 12 bis 17 mm während die Königin etwa 20 mm lang ist. Im Gegensatz zu den behaarten Bienen hat die Wespe und auch die Hornisse einen glatten glänzenden Körper. Anders als die vegetarischen Bienen fressen die Wespen auch Fleisch; für die Fütterung ihrer Brut sammeln sie Insekten, Fliegen, Raupen und Ameisen. Wespen sind angriffslustig, bei geringer Provokation stechen sie zu und spritzen ein Stechgift mit ihrem dafür bestimmten Stachel.

Der Stich

„die lebende Wespe erzeugt mit ihrem Stich brennende Schmerzen, als würde die gestochene Stelle mit glühenden Nadeln durchbohrt. Krämpfe, die in allen Muskeln gespürt werden können; verliert die Besinnung beim Gehen, kommt erst einige Häuserblock später zu sich, antwortet nicht (…), schaut ins Leere, kann sich nicht an den Anfall erinnern“ (William Rowbotham – Beschreibung eines Stiches der gemeinen Wespe).

Vespa vulgaris in der Homöopathie

Allgemeines

Das homöopathische Arzneimittelbild der Vespa vulgaris (nicht zu verwechseln mit der Hornisse – der vespa crabro) hat eine Affinität zur Neurologie, zum Herz-Kreislaufsystem und zur Sexualität. Anzunehmen aber nicht geprüft ist durch das Leben in Kolonien ein soziales Verhalten, das bestimmten Regeln unterliegt, je nach ihrem sozialen Stand (Arbeiterin, Drohne, Königin). Allgemein ist den Tiermitteln aggressives und rivalisierendes Verhalten (Stich bei geringster Provokation) und den Insekten speziell die Ruhelosigkeit und Nervosität.

Symptome

sie lieben bunte Farben und glitzernde Dinge

Gefühl des Verstecktseins, der Tarnung, des Unsichtbarseins

empfindlich auf Gerüche und Geräusche

harte und produktive Arbeiter

Aggression, Eifersucht

Nervös, kribbeliges Gefühl an Händen und Füßen

rote Hände und Füße und Brust

extrem heiße Hände und Füße

Prickeln am Kopf, Hinterkopf und Nacken

Laryngismus stridulus

geschwollene Zunge und entzündete Mandeln

Hitze und Enge in der Brust

Atmung und Schlucken behindert

erhöhte Herzfrequenz

Verdauungsstörung

Schmerzen in den Ovarien und Geschwüre im Uterus

Hitzewallungen

Ohnmacht

Ödeme äußerlich

Verschlimmerung:

Ofenwärme, geschlossene Räume (Ohnmacht und Erbrechen), scharf Gewürztes

Verbesserung:

kaltes Waschen von Händen und Gesicht

Verlangen:

Milchprodukte, Käse, Salz, Süßigkeiten

es gibt sehr wenige Informationen über das homöopathische Arzneimittelbild der Vespa vulgaris, die meisten Beschreibungen finden wir über die Vespa crabro (Hornisse), die auch vorwiegend in der Homöopathie verwendet wird.

Die Symptome der Vespa vulgaris haben wir größenteils der „Synoptischen Referenz“ von Frans Vermeulen und der Homöopathie-Plattform „www.system-sat“ entnommen.

Fluoricum acidum


FluoritsteinFluoricum acidum

Acidum hydrofluoricum, Fluorwasserstoffsäure, Flusssäure

Als starke Säure hat Fluoricum acidum einen stark destruktiven Aspekt, der sich in einer Sucht nach immer mehr und mehr äußern kann, nicht 10 Zigaretten am Tag, sondern 100, nicht eine Tafel Schokolade am Tag, sondern 30. Ein normales Fitnesstraining reicht nicht aus, man muss der Stärkste sein, am besten Weltmeister. Ein schnelles Auto zum Fahren reicht nicht aus, es muss ein Ferrari oder Lamborghini sein, auch eine Beziehung alleine ist oft zuwenig, sie brauchen mehrere gleichzeitig. Sie müssen mehr und mehr anhäufen, und dennoch können sie nichts festhalten, das Geld rinnt ihnen aus den Händen.

Fluor ist das leichteste Element der Halogengruppe, es ist so reaktiv, dass es in der Natur nicht frei vorkommt, sondern nur in Verbindung mit anderen Stoffen. Seit dem zweiten Weltkrieg wird es industriell hergestellt, große Mengen wurden beim Bau von Atombomben benötigt, heutzutage wird es für viele Fluorchemikalien verwendet, u.a. für Insektizide, Fungizide, Medikamente und Kunststoffe. Die Fluoridierung von Zahnpasten und Trinkwasser ist heftig umstritten. Flusssäure HF hat die Fähigkeit, Silikate aufzulösen, daher wird es als Ätzmittel für Metalle, Gläser, Halbleiteroberflächen und zur Zerstörung von Asbest eingesetzt.

Charakteristika

Dominant, sehr materialistisch, starker Sexualtrieb,      amoralisch, freizügig

viel Energie, ungewöhnlich beschwingt, selbstzufrieden

eilig, rasches Essen und Sprechen

Abneigung und Gleichgültigkeit gegen Familienmitglieder, aber freundlich mit anderen

scheut Verantwortung und Verpflichtungen

Fehler beim Sprechen, gebraucht falsche Worte, Fehler in Bezug auf Orte

furchtlos, Furcht vor Leiden

sehr warmblütig, Verschlimmerung durch Hitze und auch durch starke Kälte

Karies, rascher Zahnverfall, verfärbte Zähne, dünner Zahnschmelz

starkes Schwitzen, abstoßender Geruch

Haarausfall, Alopezia areata

Kopfschmerz, entlang der Schädelnähte, besser durch Harnentleerung

reichlich wässriger Fließschnupfen

scharfe Ausscheidungen, erzeugen Juckreiz

Krampfadern

Verwachsungen der Nägel

heiße Füße und Hände, müssen abgedeckt werden, ev.schweißig

Knochenkaries, Osteomyelitis

Promiskuität, Priapismus, Impotenz, Prostatahypertrophie, Rektum- oder Uterusprolaps

Verlangen nach scharfen und gewürzten Speisen

Modalitäten

Besser: KALT waschen, frische Luft, kühles Zimmer, kurzer Schlaf, rasche Bewegung, anhaltende Bewegung

Schlechter: Hitze, Zudecken, warme Luft, warme Speisen, warme Getränke, nachts, Alkohol, Saures

 

Medorrhinum

 

Gonokokken (Neisseria gonorrhoeae)

Gonorrhö Nosode

Medorrhinum ist bekannt für seine Extremität, seine Sucht nach Abenteuern, sei es auf der physischen Ebene, dass  sich Medorrhinum Menschen den Kitzel extremer Erlebnisse holen oder ihre Genußsucht  stillen müssen,  sei es auf der emotionalen Ebene durch ihre Schwankungen zwischen unersättlicher Leidenschaftlichkeit und Rückzug, sei es  auf der intellektuellen Ebene, indem sie sich intensiv in philosophische Ideen oder Phantasien stürzen, oder auch auf der spirituellen Ebene,  wo sie ohne Kompromisse die Einheit mit dem Ganzen als mystische Erfahrung suchen oder andererseits andere mit ihrem religiösen Eifer drangsalieren. Sie  sind nie  in der Mitte,  sondern springen zwischen den Extremen hin und her.

Medorrhinum ist eine Nosode und wird aus dem gonorrhoischen Eiter aus dem Urogenitaltrakt von Tripper-Erkrankten gewonnen. Die Krankheit Gonorrhoe gibt es bereits seit der Antike. Neben Thuja und Acidum nitricum ist Medorrhinum ein Hauptmittel der Sykose (Feigwarzenkrankheit). Die Sykose ist  nach Hahnemann neben der Psora und der Syphilis ein Miasma (wörtl. Verunreinigung ), eine Belastung,  ein Urübel, das chronischen Krankheiten  zugrundeliegt.

Charakteristika

Extrem leidenschaftlich, sprunghaft, Verlangen, alles zu erleben, auch das Verbotene

Entgegengesetzte Extreme in einer Person

Immer in Eile, Vorahnungen, Zeit vergeht zu langsam

Alles erscheint unwirklich, wie in einem Traum, weit entfernt,

Verwirrung, verliert den Faden der Unterhaltung, weint deswegen, innere Leere

Aggressiv bis zur Grausamkeit und Gewalttätigkeit oder große Sensibilität und Schüchternheit

Tierquälerei oder übertriebene Liebe zu Tieren

Angst, dass jemand hinter ihm ist, Angst im Dunkeln, vor Ungeheuern, vor dem Wahnsinn, um die Gesundheit, Klaustrophobie

Nägelkauen
Extremer Sexualtrieb, Masturbation, Impotenz

Gonorrhoe oder frühe Herzerkrankung bei den Vorfahren, wiederkehrende Erkrankungen der Beckenorgane

Zystitis nach Beginn einer neuen sexuellen Beziehung,

Säuglinge mit stark begrenztem Windelausschlag

Chronische Rhinitis, Sinusitis oder Otitis media< links, Räusperzwang

Asthma seit der Kindheit, ev. gemeinsam mit Ekzem, Dyspnoe> durch Knie-Bruststellung

Angina pectoris, oft schon in frühen Jahren

Starke Schwellung der Fußgelenke, Empfindlichkeit, Hitze der Fußsohlen

Arthritis,  Morbus Reiter(Urethritis, Konjunktivitis und Arthritis)

Fischartiger Geruch der Ausscheidungne

Ulcus pepticum, Schmerzen um 2h morgens

Verlangen: Fett, Fleisch, Fisch, Eis, unreife Früchte, Orangen, kalte Getränke, Salz und Süßigkeiten, Alkohol

Abneigung: Auberginen, Schleimiges, Bohnen und Erbsen, Salz

Modalitäten

Besser: Bauchlage oder Knie-Ellenbogen- Lage,  am Meer und durch Schwimmen im Meer, am Abend, nachts, frische Luft, Abdecken, durch Absonderungen

Schlechter: Feuchtigkeit, Kälte, tagsüber, geschlossene Räume, Denken an die Krankheit, geringste Bewegung, Hitze, Sonne, Schwitzen, Gewitter

 

Platinum

Platinum

 

Platinum (Pt) ist ein cheimisches Element mit der Ordnungszahl 78, es gehört zu den Metallen und ist schwer (Atommasse ca. 195), weich, schmiedbar und korrosionsbeständig. Es ist grau-weiß, an dunkles Silber erinnernd. Auch der Name leitet sich von Silber (span. Plata) ab und bedeutet kleines Silber. Platin ist sehr wertvoll, es ist zur Zeit nach Rhodium das wertvollste Edelmetall, noch vor Gold und neunzig mal teurer als Silber. Da es viel härter und stabiler als Gold ist, wird es in der Schmuckindustrie häufig als Legierung verwendet, aber auch als reines Platin. Weiter wird es in der Medizin verwendet (Implantate, Herzschrittmacher, Dentalwerkstoffe etc.), in der Industrie (Flugzeuge, Verkleidung von Raketen, in der Glasherstellung, Elektroden, Zündkerzen..) und in der Pharmazie (einige Cytostatika enthalten Platinverbindungen).

Charakteristika

Platina ist das hochmütigste aller Arzneimittel. Es hat die Wahnidee, in seinen Adern fließe königliches Blut, es empfindet sich höhergestellt und tatsächlich auch größer als andere Menschen. Narzistisch, Egoistisch, stolz und erotisch. Verächtlich und geringschätzig.

Abneigung gegen Kinder

gewalttätige Impulse, unbeherrschbarer Drang zu töten, selbst das eigene Kind

auffällige Kleidung, extravagant, charismatisch

starker Sexualtrieb, Nymphomanie, gesteigertes Verlangen durch starke Empfindlichkeit der Sexualorgane

Allgemeinsymptome

Zusammenschnürungsgefühl, fühlt sich bandagiert, eingeengt

Gemütssymptome und körperliche Symptome wechseln sich ab

Taubheitsgefühle der Kopfhaut, des Gesichtes und Steißbeines

klebrige Absonderungen

Schmerzen kommen und gehen allmählich

Kälte einzelner Körperteile

Besserung:

Gehen im Freien, Sonne, strecken, nasses Wetter

Verschlimmerung:

Gemütsbewegung, Berührung, Koitus, fasten, abends vor dem Schlaf, leerer Magen, während Menses, sitzen, stehen, nach hinten neigen.

 

Arundo mauritanica

Wasserrohr

Familie der Gramineae (Gräser)

Die Pflanze ist ein schilfrohrartiges, italienisches Gras. Das homöopathische Mittel wird aus der Tinktur der Wurzelsprossen hergestellt.

In der Homöopathie ist Arundo mauritanica indiziert bei:

Allgemein:

Katarrhalische Zustände

Heuschnupfen

Säuglingsdiarrhö

Psychische Symptome:

Dumpfer Verstand

Heiterkeit

Laszivität

Verstärktes sexuelles Verlangen

Körperliche Symptome:

Kopfschmerzen im Hinterkopf und an der Seite

Haarausfall und Kopfjucken

Ohrenschmerzen, eitrige Absonderung aus den Ohren

Brennen und Jucken des Gehörganges, des Gaumens und der Nasenlöcher

Im Hals, als ob ein Ball aufsteigen würde

Schnupfen mit Geruchsverlust

Zahnfleischblutung

Rissige Zunge

Speichelfluss

Husten mit bläulichem Auswurf, Atemnot,

Kälte in dem Magen, verlangen nach Saurem

Blähungen, gurgeln und kollern im Bauch: als ob etwas lebendiges drin sein würde

Verstopfung

Übelriechende grüne Säuglingsdiarrhö

Brennen der Harnwege

Rotes Sediment im Urin

Starkes sexuelles Verlangen beider Geschlechter

Enge in der Brust, wie verkrampft

Milchproduktion von nicht schwangeren Frauen

Milchmangel

Brennen der Extremitäten

Übelriechender Fußschweiß

Knochenschmerzen

Modalitäten:

< nachts, Berührung, links, in Ruhe, Wärme

> in Freien, Bewegung, Druck